„Pop-Art" auf hohem Niveau
Gemischter Chor der Harmonie Zellhausen präsentierte Hits aus vier Jahrzehnten / Kunstausstellung

ZELLHAUSEN - Abstrakte Bilder und viel Musik standen im Mittelpunkt eines Konzertes mit dem Gemischten Chor der Harmonie Zellhausen. Dazu waren in einer Ausstellung Gemälde des aus Hausen stammenden Künstlers Jörg Engelhardt im Bürgerhaus Zellhausen zu sehen.
Ein abwechslungsreiches Konzert präsentierte der Gemischte Chor der Harmonie Zellhausen dieser Tage im kleinen Saal des Bürgerhauses mit einer Auswahl bekannter A-cappella-Pop-Titeln. Dabei spannte das Ensemble einen weiten Bogen von den 1970er und 80er Jahren bis hin zu aktuellen Hits.
Einen schönen optischen Rahmen boten dabei die abstrakten Gemälde des Künstlers Jörg Engelhardt aus Hausen, die in einer Ausstellung bereits vor dem Konzert zu sehen waren.
Von Beginn an beeindruckte der Chor mit tollem Sound und großem Einfühlungsvermögen das Publikum. Mit „Sittin' on the dock of the bay" von Otis Redding, „The longest time" von Billy Joel und „Wild world" von Cat Stevens standen zunächst drei sehr bekannte englischsprachige Titel auf dem Programm. „Die perfekte Welle" von „Juli", „So soll es bleiben" von „Ich + Ich" und „Engel" sind drei erfolgreiche Titel aus deutscher Produktion, die Arrangeur Oliver Gies in vollendete Chormusik umsetzte.
Eine passende Abwechslung zum Chorprogramm bot danach die Aschaffenburger „Band ohne Namen" mit Bernhard Illert (Klavier), Markus Elenrieder (Gitarre) und Sängerin Katie Will.
Nach der Pause setzte der Chor seine Reise durch die Pop-Ära mit „Save tonight" von Eagle Eye Cherry, „Angels" von Robby Williams und „Ride like the wind" von Christopher Cross fort. Auch diese Titel - von den Komponisten Stefan Kalmer, Oliver Gies und Martin Carbow toll arrangiert - interpretierte der Chor unter Leitung von Almut Lang mitreißend.
Der ehemalige Harmonie-Chorleiter Stefan Claas begleitete das Ensemble bei einigen Stücken ausdrucksvoll am Klavier.
Nach einer weiteren Einlage der „Band ohne Namen" war dann Filmmusik aus dem intensiven schwedischen Chorfilm „Wie im Himmel" zu hören. Die Titel „Gabriella's song" und „Lena's song" mit Kerstin Herr als Solistin beeindruckten die Zuhörer merklich.
Zum Abschluss des rundum gelungenen Konzertabends kam dann noch der Millionenseller „Viva la vida" der britischen Erfolgsband „Coldplay" zum Vortrag, der dem Chor noch einmal alles abverlangte. • (Bö)

Hitparaten-Hits und Klassiker interpretierte der Gemischte Chor der Harmonie Zellhausen in seinem Konzert im Bürgerhaus des Mainhausener Ortsteils.