Dreigestirn präsentiert Gala

Gesangverein Harmonie Zellhausen: Narrenschau im Bürgerhaus/Blechbüchsenarmee begeisterte
(Bericht, siehe unten)

Pressebericht 4.02.2010

Zellhausen (kg) • Gleich drei Sitzungspräsidenten waren nötig, um das mit zahlreichen Höhepunkten gespickte Programm der Harmonie- Fastnachtsgala im Bürgerhaus Zellhausen zu präsentieren. Zu Klängen aus dem Kölner Karneval zogen Winfried Herr als Prinz, Udo Reuter als Bauer und Nicolas Reuter als Jungfrau in den prächtig geschmückten Saal ein und geleiteten fortan das Publikum durch den unterhaltsamen Abend. Mit einem Lied begrüßte das Dreigestirn die Gäste und forderte das Narrenvolk auf, sich für den Einzug der ZFN-Tollitäten von den Plätzen zu erheben. Prinz Markus III. (Waldmann) und Prinzessin Nadja I. (Frickel) mit den Pagen Jennifer Hauptmann und Lisa Ritter sowie Isabell Lang als Till wurden mit viel Hallo auf ihren Thron geleitet. Danach ergriff der Prinz Winnie das Wort, um in seinem Protokoll von den zahlreichen Widrigkeiten im Vereinsleben und den Kuriositäten im Ort und Drumherum zu berichten. Außerdem lobte er die gute Zusammenarbeit mit den Zellhäuser Fastnachtsnarren.

Akrobatisch und charmant zugleich präsentierte Jennifer Hauptmann den ersten Tanz des Abends. Einstudiert hatte den Gardetanz Mareike Bauer.

Ordentlich, auf die Ohren' gab es danach von den kleinsten Harmonie-Fastnachtern. Als Nonnen verkleidet begannen Leiterin Theresia Uglik und die größeren Sing-Stars mit einem Sister-Act-Potpourri ihren Auftritt. Doch dann wurde es den Kleinen zu bunt, und sie forderten ihre Dirigentin unmissverständlich auf „Resi, zieh die Kutte aus!" Unter den Nonnengewändern kamen dann echte Rocker zum Vorschein, die den Saal mit Heils Beils von AC/DC, We will Rock You von Queen und Beinhart wie'n Rocker zum Beben brachten.


Die Nachwuchs-Harmonisten begeisterten zunächst mit einem Sister-Act-Potpourri.
Doch dann entledigten sie sich ihrer Gewänder und brachten als Rocker den Saal
zum Beben.   Fotos (3): Bö


Von ihren Schwierigkeiten bei der Erlangung der Fahrerlaubnis und den Problemen rund ums Autofahren berichtete Andrea Schüßler.

Dass aus alten Blechbüchsen immer noch etwas Sinnvolles entstehen kann, bewiesen die Sänger des Harmonie-Millennium-Chores als Blechbüchsenarmee im Stile der beliebten Augsburger Puppenkiste. Eine beinahe missglückte Konzert-Fahrt nach Altenmittlau wurde mit Freddy Quinns „Hundert Mann, und ein Befehl" urkomisch nacherzählt und auch ein verhängnisvoller .Pferdekuss', den Vereins­mitglied Alfred Koch einst abbekommen hatte, wurde musikalisch persifliert. Die Texte stammten von Andreas Herr. Begleitet wurden die Ritter von Norbert Schneider auf der Gitarre.


Der Millenniumchor; Die Blechbüchsenarmee im Stile der Augburger
Puppenkiste


Disco-Fieber verbreiteten die jungen ZFN-Tanz-Girls mit ihrer Tanzshow, einstudiert von Isabell Sattler und Katharina Vogel.


In herrlichen Kostümen präsentierte die Tanzgruppe wiedei
Akrobatik mit atemberaubenden Hebenummern.

Einen absoluten Höhepunkt erlebte das Publikum unmittelbar nach der Pause. Auf der völlig abgedunkelten Bühne zuckten sechs gelenkige Neon-Flamingos perfekt zur witzigen Musik. Die Prinzen-Bobbe Sonja Frickel, Anette Zilch, Pia Männel, Bianca Ludwig, Kerstin Ra-chor und Anke Winter hatten diese brillante Nummer mit Anette Herr einstudiert.

Sodann stieg ein, Lockenköpfchen im Schottenröckchen' in die Bütt. Jakob Herr ließ tief in die Seele eines geplagten Teenagers blicken, der sich täglich mit seinen alten Eltern und seinem Wissensdurst in amourösen Angelegenheiten herumschlagen muss. Zwar hatten die Eltern, Anette und Andreas Herr, den Grundstock geschrieben. Den richtigen Pfiff brachte jedoch erst Bütten-As Margarete Simon in den ausgezeichneten Vortrag.



Jakob Herr

Die .Flotten Hüpper' legten eine kesse Sohle aufs Parkett und präsentierten eine mitreißende Tanzshow. Mit dem bekannten Sesamstraßen-In-tro ,Wer- wie-was wieso, weshalb, warum' animierte der neonbunt kostümierte gemischte Chor der Harmonie den ganzen Saal zum Mitklatschen und Mittanzen. Das erfolgreiche Chorkonzert, die Hysterie um die allgegenwärtige Vogelgrippe und der neu eingerichteten Wochenmarkt am Dalles wurden musikalisch aufgearbeitet. Die Texte stammten wiederum von Andreas und Anette Herr. Begleitet wurde der Chor von Norbert Schneider auf der Gitarre. Chorleiterin Almut Lang hatte die Songs einstudiert. Mit einem Can-Can-Mix aus dem Paris des 19. Jahrhunderts tanzte sich anschließend die Gruppe Jazz-4-Fun in die Herzen des Publikums. In herrlichen Kostümen präsentierte die Traditions Tanzgruppe wieder tolle Tanzakrobatik mit atemberaubenden Hebenummern. Musikalisch entließ das Harmonie-Dreigestirn gegen Mitternacht das faszinierte Publikum und lud gleichzeitig ein auf die Tanzbühne und in die Bar. Die Super- Fastnachts-Show der Harmonie wurde optisch und akustisch durch eine perfekte Licht- und Tontechnik in Szene gesetzt. Die unzähligen Regler der Bild- und Tonanlage hatten Tom Ulrich und Thorsten Schmidt sicher im Griff. Hildegard und Ernst Kohl hatten für die Saaldekoration gesorgt, Christel Reuter-Herr hatte das Styling und das perfektes Makeup der Akteure im Blick. Als Büttenschieber fungierten Felix und Stephan Herr. Rene Koch und Leonie Herr hielten die Fastnachts-Show per Videokamera fest.